Heinz Tännler berichtet aus der Geschichte des Crypto Valley
Crypto Valley Pioneers Interviews · 11 Feb 2026 · 27:29
Heinz Tännler was elected to the Zug cantonal government in 2007 and headed its construction department for nine years. He served as Landammann in 2015 and 2016 and has been the canton's Finance Director since April 2016. He has promoted blockchain in Zug from the beginning and was the first president of the Swiss Blockchain Federation, which was founded in 2018. The interview is part of the Crypto Valley Pioneers series.
Speakers
Topics
From Crypto Valley Pioneers Interviews, hosted by Crypto Valley Pioneers.
Transcript
[Musik] Mein Name ist Heinz Tandler. Ich bin Finanzdirektor des Kantons Zug, also Regierungsrat des Kantons Zug. Ich bin auch noch mit vielen anderen Institutionen verbunden, von Amtes wegen, unter anderem auch mit der Swiss Blockchain Federation. Da bin ich Präsident dieser Swiss Blockchain Federation, die sich mit der Entwicklung der Blockchain-Technologie in der Schweiz auseinandersetzt.
Ich bin in der Regierung seit 2007 und habe dann im 2016 gewechselt in die Finanzdirektion und bin seither verantwortlich für die Finanzen, unter anderem für die Finanzen des Kantons Zug. Also, ich bin der Kassenwart dieses erfolgreichen Kantons. Gut, da können Sie natürlich verschiedene äh Persönlichkeiten fragen und erhalten vielleicht nicht die gleichen Antworten, aber ich glaube, wichtig ist, wir sind ein kleiner, agiler Kanton. Wir sind flexibel, gut situiert zwischen Luzern,
also örtlich situiert, situiert zwischen Luzern und Zürich. Wir sind natürlich inspiriert durch den Kanton Zürich. Wir haben die Nähe zum Flughafen Kloten, das ist ein großer Vorteil dieses Kantons. Ich glaube, wir sind ein Kanton, der auch von Persönlichkeiten regiert worden ist, die offen waren, die flexibel waren, die auch für Innovation offen waren. Das war schon vor Jahrzehnten der Fall. Äh auch mit der Internationalisierung hat das hier angefangen in in Zug. Man hat auch Rahmenbedingungen gesetzt, die eben dazu geführt haben, dass die
Willkommenskultur dann auch, ich sage jetzt mal positiv, als Trumpf eingesetzt werden konnte und das hat dann so einen, ich sage jetzt mal eine Dynamik ergeben, dass im Kanton Zug äh die Wirtschaft, diese verschiedenen Firmen, die sich hier angesiedelt haben, natürlich einen starken Stempel diesem Kanton aufgedrückt haben. Und das hat auch dazu geführt, dass man einen Spirit entwickelt hat, äh ich sage jetzt mal eine Dienstleistungskultur entwickelt hat. Man ist offen, man hat offene Türen, man hat kurze Wege und das ist auch für die Wirtschaft, aber auch für die natürlichen Personen, die hier
wohnen, ist das nur ein Vorteil. Und ich sage jetzt mal, diese Gemengelage, die sich aber schon vor 50 Jahren äh begonnen hat zu entwickeln, diese Gemengelage hat dazu geführt, dass wir heute nach vor sehr solide unterwegs sind, nicht nur finanziell, sondern in verschiedensten Bereichen, auch im sozialen Bereich, sehr solide unterwegs sind und das hat zu dieser Erfolgsgeschichte geführt. Ja, das war natürlich so, klar, ein bisschen so eine Art wie äh ein Alien, äh habe ich mich da etwas etwas äh
äh gesehen ne? Das war schon eine eine Thematik, die, ich sage jetzt mal, für mich aus erster Sicht etwas weltfremd war. Also, ich musste mir auch mal erklären lassen, was eine Blockchain ist. Und äh habe das auch gemacht, dass ich auch auch wusste, wovon spricht man hier eigentlich. Und da ist man schon so ein bisschen fremd, fremde Welt, aber äh inspiriert heißt, ich war interessiert. Ich war generell immer und ich bin auch immer an Innovation inspiriert, auch eben an diese Blockchain-Technologie.
Das hat mich inspiriert und vor allem inspiriert hat mich dann, als zum ersten Mal hier im Kanton Zug, das war aber schon da war die die ganze das das das Crypto Valley oder diese diese Thematik mit mit den Cryptocurrencies und dass man äh bei beispielsweise mit Cryptocurrencies bei einem Reinraum Kontrolle schon Dienstleistungen entgegennehmen konnte, war schon am Laufen, aber dann gab es diese Events im Zuger Casino. Und äh diese Events, das waren internationale Events, wo diese diese Szene sich getroffen hat, Workshops durchgeführt hat, da waren Hunderte von Leuten waren da in diesem Casino und das waren ganz spezielle
Typen. Vor allem junge Leute, aber nicht nur interessanterweise, aber die waren völlig anders äh bekleidet, die waren völlig anders im Benehmen. Das war ein Move, der völlig anders war, als ich dies gewohnt bin aus unseren Sitzungen, die wir hier in der kantonalen Verwaltung oder auch in Bern durchführen. Und das hat mich irgendwie fasziniert. Das ist eine völlig neue Generation, die völlig andere Gedanken tragen, aber sehr spannend ist. Und das war so dann auch so ein Berührungspunkt, der mich dazu geführt hat, da da muss ich mehr wissen. Und da muss ich den Fuß reinhauen.
Gut, das waren Firmen. Es waren Startups, die hier noch zu kamen. Aber das waren vor allem junge, innovative Leute, die etwas ganz Neues aufbauen wollten. Und ausgerechnet in Zug. Und neu oder anders war natürlich auch, ich sage jetzt mal, das Geschäftsmodell. Oder die haben eine Technologie äh entwickelt, aufgebaut und entwickelt, die im Prinzip das traditionelle Geschäftsdenken in allen Bereichen, sei das im Fintech-Bereich, aber nicht nur im Fintech-Bereich, auch im Industriebereich, auch im Energiebereich,
natürlich, ich sage mal, auf den Kopf gestellt hat. Oder plötzlich haben die Diskussionen oder wurden Diskussionen geführt, ja, mit dieser Blockchain-Technologie können wir beispielsweise im Bankengeschäft, können wir die Prozesse verschlanken, können irgendwelche Hürden ausschalten und so weiter und so fort. Und das hat schon das hat schon so eine Bewegung gegeben, die natürlich auf der einen Seite zu Euphorie geführt hat. Da war man sehr motiviert, mitzudenken, mitzumachen. Auf der anderen Seite eine große Skepsis, eine Skepsis der traditionellen Wirtschaft, der traditionellen äh Personen, die gesagt
haben, passt auf, das ist doch nicht der richtige Weg. Dann kam auch die Thematik mit den Cryptocurrencies dazu, Bitcoin plötzlich als Zahlungsmittel oder als Währung äh war plötzlich ein Thema und viele andere Währungen, Cryptocurrencies wie Ethereum und so weiter und so fort, die wir ja kennen. Und äh da hat man Euphorie erkannt, auf der anderen Seite Spekulation und diese Gegensätzlichkeiten, die waren am Anfang natürlich massiv.
Und siehe da, mit der Zeit, und das sehen wir auch heute, kommt man sich immer näher und näher. Wir haben ja dann eine Task Force äh ins Leben gerufen, wo wir diese Blockchain-Technologie hier in der Schweiz etablieren wollten und etablieren wollen, damit diese weiße Taube nicht einfach vorbei fliegt. Haben auch mit dem Bundesrat haben wir engen Kontakt geführt, aus dieser Task Force heraus haben wir ein ein Weißbuch, also so eine Broschüre erarbeitet, äh wie man mit dieser Thematik umgehen könnte und der Bundesrat hat uns damals unterstützt
in dieser Innovation. Daraus ist ja dann auch aus dieser Task Force die Swiss Blockchain Federation entstanden, die dann eben nicht als Lobbyorganisation tätig war, sondern die vor allem versucht hat, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft zusammenzubringen und zu schauen, dass wir wirklich fundierte Grundlagen schaffen können, um diese Blockchain-Technologie etablieren zu können und in das traditionelle Geschäft implementieren zu können.
Spannender Vorgang. Das springende Erlebnis war, als wir in dieser Gruppe, das war in Zürich übrigens, haben wir diese Sitzungen geführt, äh den Finger hochgehalten hat und gesagt hat, ja, seinerzeit, um die Jahrtausendwende, als das ganze Thema E-Mail und so weiter hochgekommen ist, das ist ja im CERN in Genf entstanden.
Und wo wo ist dann im Prinzip das Ganze marktmäßig ausgeschlachtet worden? Nicht in der Schweiz. Also, diese Taube ist vorbeigeflogen und im Silicon Valley in Amerika hat man das Big Business gemacht. Und das war so ein Schlüsselerlebnis, als wir diese Diskussion geführt haben und gesagt hat, Blockchain, Blockchain ist eine andere, eine neue, Dimension, eine neue Technologie und wenn wir wiederum den gleichen Fehler machen, wie damals um die Jahrtausendwende, dann haben wir verloren, dann haben wir eine große Chance nicht gepackt und
haben dann gesagt, so, jetzt hauen wir auf den Tisch, jetzt müssen wir dieses Heft in die Hand nehmen. Daraus ist da eben dann diese Taskforce und diese Initiative entstanden, damit eben diese Taube, diese weiße Taube nicht ein zweites Mal an uns vorbei fliegt, wir in der Schweiz diese Möglichkeiten und Opportunitäten hätten, aber ich sage jetzt mal, das Heft nicht in die Hand nehmen und irgendwann einem anderen Ort auf dieser Welt dann das Business gemacht wird. Wenn man diese beiden Herren anschaut und sich, ich spreche nicht von heute, von von damals,
das waren gestandene Bundesräte. Schneider-Ammann, ein Unternehmer und dann Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes, Ueli Maurer, eine eine Person, der mal den Obstverband, Irrtum vorbehalten, des Kantons Zürich präsidiert hat und dann in den Bundesrat gekommen ist, natürlich über den Nationalrat. Also eine ganz gestandene Personen. Und diese beiden, die waren einfach überzeugt, dass Innovation für die Schweizer Wirtschaft notwendig ist und sind deshalb, ich sage jetzt mal, auf diesen Zug mit aufgestiegen und haben den
entsprechenden Support gegeben, auch wenn sie vielleicht im letzten Detail nicht verstanden haben, was da in Zukunft geschehen könnte. Ich muss selber zugeben, zugeben, ich wusste das auch nicht, aber ich bin auch ein offener Mensch, offener Typ und ich bin für Innovation, weil vorwärtsgewandt ist Innovation. Rückwärtsgewandt ist Stagnation und ich glaube, das hat das hat auch diese beiden Personen getrieben, hier den entsprechenden politischen Support zu geben. Ich bin heute sehr dankbar über diese, über diesen Support dieser beiden Altbundesräte.
Die Finma-Regulator und der Regulator hat es per se auch nicht einfach. Das wird, möchte ich hier einmal, mal auch gesagt haben. Auch wenn man Kritik üben kann an einem Regulator, weil ein Regulator ist meistens nicht Freund einer Innovation oder Freund einer Branche, sondern er ist eben Aufsichtsbehörde, er ist Regulator und der muss schauen, dass alles so funktioniert, wie es funktionieren muss. Das ist eine Aufgabe.
Wir haben, als wir vor bald zehn Jahren mit dieser Taskforce gestartet haben, haben wir eigentlich ein gutes Gehör gehabt bei der Finma. Der damalige Direktor war eigentlich uns wohlgesonnen. Hat aber seine Aufgaben strikte durchgeführt, also es war nicht irgendwie ein ein, ein, ein, ich sage mal einfach so, durch, durch, durch, durch durch durch durchgewunken überhaupt nicht. Aber der war uns wohlgesonnen, er war dieser Innovation eigentlich wohlgesonnen. Und wir haben dann aber schon festgestellt, dass mit der Zeit der Regulator, ich sage jetzt mal, das Korsett immer enger ge gezogen hat.
Warum das so ist, das will ich da nicht im Detail ausführen, da gibt es sicher verschiedene Perspektiven und verschiedene Ansichten. Ich meine auch deshalb, unter anderem nicht nur, weil natürlich in dieser Branche auch vieles in die Hose gegangen ist, hä? Also, man hat natürlich schon auch eben Spekulation, spekulatives gesehen, man hat solche gesehen, die vom Karren gefallen sind, man hat auch Kriminelles gesehen. Das ist ja in, in, jeder Branche zu Beginn sind das Risiken und diese Risiken bzw. diese
Erkenntnisse haben dazu geführt, dass das Korsett auch immer enger geschnallt worden ist. Und das hat dazu geführt, dass der Regulator natürlich nicht, ich sage mal, offener geworden ist, sondern eher, ich sage jetzt mal, vieles, vieles, viele Handlungsmöglichkeiten reduziert hat und den Hebel und die Schraube angezogen hat. Und heute haben wir eine Situation, die nicht einfach ist, das möchte ich da schon sagen. Also, der Regulator der macht seinen Job, aber aus meiner Sicht ist er zu restriktiv unterwegs. Wir haben viele, viele Diskussionen mit dem Regulator, die nicht einfach sind, die uns im
Fortkommen dieser Technologie, obwohl ja alle von Technologieoffenheit sprechen, sicher nicht förderlich sind, ich will nicht sagen behindern, aber nicht förderlich sind. Und wir haben uns jetzt aber auf die Fahne geschrieben, dass wir nicht einfach nur hinpoltern oder auf den Tisch hauen, sondern das Gespräch suchen. Der Dialog ist am Ende des Tages der beste Weg zum Erfolg, auch zusammen mit dem Regulator, mit der Finma und da hoffen wir, dass wir ich sage mal, da und dort das Eis brechen können. Einfach wird es nicht.
In der Zwischenzeit ist ja die Politik, obwohl wir ja die Gesetzgebung wunderbar durchgebracht haben, durch den National- und den Ständerat, also durch das Parlament, ich meine, wir haben heute eine der modernsten Gesetzgebung für diese, für das, für das Fortkommen dieser Technologie und das ist ja einmalig, das ist ja ohne Wenn und Aber durch das Parlament durchgegangen, ist trotzdem der politische Support etwas zurückgegangen und jetzt sind wir ja daran, mit einer politischen Arbeitsgruppe, zusammen mit verschiedenen Stände- und Nationalräten, es sind deren zehn bis zwölf, angeführt von Ständerat Michaud
aus dem Kanton Zug, diese politische Arbeitsgruppe entsprechend zu bedienen und zu inspirieren, dass auch die Politik, die, der Bundesrat, das SIF, das SECO, die Politik, nebst Wirtschaft und Wissenschaft und uns als Verband auch wieder mehr Support gibt, weil die Konkurrenz, die ist nicht kleiner geworden, sie ist größer geworden, Stichwort Singapur, Stichwort andere europäische Destinationen, Stichwort Amerika mit dem neuen Präsidenten, der ja im Prinzip auch diese Technologie vorantreiben will.
Also, da müssen wir aufpassen, dass wir am Ende des Tages nicht den Anschluss verpassen. Also, eine große Veränderung sehe ich in dem Sinne nicht, als wir nach wie vor ein stabiles Kryptovalley haben. Wir haben nach wie vor viele Firmen hier das hat nicht abgenommen. Diese Startups sind heute zum Teil nicht mehr Startups, die sind etabliert. Wir haben nach wie vor sehr viele Arbeitnehmende hier in diesem Kryptovalley. Also, wir haben eine stabile, hier in Zug eine stabile Situation. Ich könnte nicht sagen, dass das Ganze sich irgendwie
oder das Ganze eingeschlafen wäre, das ist nicht der Fall, es ist sehr, sehr dynamisch. Ich bin immer noch an vielen Events mit Grussbotschaften und so weiter unterwegs und sehe eine sehr große Dynamik. Und wenn wir den Top 50 Report anschauen, der neustens wieder rausgekommen ist, dann sind wir sehr solide aufgestellt und haben dort auch wieder Fortschritte gemacht. Also, man kann nicht sagen, dass wir da irgendwie in einer Rückwärtsbewegung wären. Aber wir müssen aufpassen. Wie gesagt, wenn Konkurrenz vorhanden ist, Sie haben die Emirate auch noch angesprochen, dann müssen wir aufpassen. Ich sehe aber auch, dass aus diesem Kryptovalley sehr viele Beziehungen ins, in die Emirate vorhanden sind,
die sich befruchten, also, das ist nicht nur negativ, Konkurrenz, sondern das hat auch seinen positiven Effekt. Also, von daher glaube ich, sind wir nicht ich sage jetzt mal, in einer totalen Abwärtsspirale, aber wir müssen aufpassen. Ich mit dem Finger wirklich hochhalten, wir müssen aufpassen. Die Entwicklung ist das eine, eine, eine, Sensation-Entwicklung für Zug im Verhältnis zu anderen Entwicklungen?
Nein, das glaube ich nicht, sondern erstens, der Regierungsrat, der verhält sich gegenüber, gegenüber allen Branchen gleich. Also, wir bevorzugen nicht diese Entwicklung oder diese Entwicklung oder diese Innovation oder wir, wir bevorzugen nicht die Industrie oder der Rohstoff und so weiter. Da halten wir uns sehr neutral. Punkt eins, Punkt zwei, aber es zeigt, dass der Kanton Zug ein innovativer Kanton ist. Das ist im Kanton Zug Platz für diese Innovation hat und das Crypto Valley ist ein ein wunderbarer ein wunderbarer Spiegel und ein eine eine auch eine eine Broschüre,
die aufzeigt, dass hier im Kanton Zug eben auch die Willkommenskultur herrscht für Innovationen. Und ich glaube. Das eine ist die Rechtssicherheit. Das andere ist sind die Rahmenbedingungen. Das dritte hier in Zug ist auch die Willkommenskultur und der Support für eine solche neue Innovation. Also wir haben auch diese neue Innovation nicht finanziell gefördert, aber wir haben sie unterstützt. Wir haben geholfen und so weiter und das ist sicher eine ein tolles Ergebnis. Man muss auch sehen.
Das ist erst zehn Jahre alt. Das Crypto Valley existiert seit zehn Jahren. Also da müssen wir auch etwas Geduld haben und diesem dieser Entwicklung noch etwas Zeit geben. Also in dem Sinne ist das sicher einen positiver Effekt und ich möchte sagen, wir haben ja und das sieht man auch in Zug kann man die Steuern mit Bitcoin und mit Ether zahlen. Also sie können mit Crypto Currency unsere Steuern bezahlen. Die juristischen Personen wie die natürlichen Personen. Die Limite haben wir jetzt kürzlich wieder erhöht. Und wenn wir diese Entwicklung anschauen. Dann geht die nach oben.
Immer mehr Personen bezahlen über Crypto Currency die Steuern und das Steuervolumen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Also auch diese Entwicklung zeigt, das ist nicht nur einfach so eine Eintagsfliege, sondern das ist eine Entwicklung. Aber geben wir ihr Zeit. Und. Unterstützen wir sie. Dann kann etwas vielleicht Großes daraus entstehen. Ja, es ist eine Erfolgsgeschichte. Ich bin aber da da bin ich etwas zurückhaltend. Wissen Sie also.
Da muss man aufpassen und nicht zu euphorisch sein, oder man muss immer auf dem Boden der Realität bleiben und die Herausforderungen. Die. Challenge ist vorhanden. Wie gesagt, also wir dürfen nicht schlafen. Wir müssen aktiv bleiben. Wir müssen jetzt gerade aus Sicht des Swiss Blockchain Federation. Da sind wir sehr sehr aktiv. Wir haben gerade kürzlich die ganze Branche wieder zusammengerufen und in einer großen Konferenz geschaut, dass wir miteinander einen einen Zehn Punkte Plan, einen Action Plan erarbeiten können, um ich sage jetzt mal.
Mit einer etwas geballter Kraft koordiniert auch uns in die politischen Diskussionen eingeben zu können, um uns auch in die Diskussionen mit der Finma eingeben zu können und nicht, dass wir uns da zersplittern. Das sind alles ganz ganz wichtige Punkte, aber das ist mit viel viel Aufwand verbunden. Gut, wir haben ja über 1000 Firmen. Über 5000 Mitarbeitende in diesen Firmen. Und das heißt, das ist stabil, hat sich sogar nach oben bewegt. Also das ist eine. Doch stattliche Zahl. Wir haben eine stattliche
eine stattliche Zahl an Steuereinnahmen, die eben beispielsweise über Crypto Currency bezahlt werden und auch das Crypto Valley. Das sind Steuerzahler hier im Kanton Zug. Vor dem Hintergrund des Steuergeheimnisses darf ich Ihnen nicht Details erzählen, aber das ist heute nicht mehr eine Marginalität. Also, wenn Sie mich persönlich fragen. Aus meiner Perspektive, ja. Aber das ist sehr subjektiv und das ist sehr Zug spezifisch. Im Kanton Zug ist vieles möglich.
Im Kanton Zug ist vielleicht auch ein KI Valley möglich. Aber das Ganze muss ja irgendwo auch noch einen Anker. Beim Bund haben. Und das. Spielt die Konstellation, die politische Zusammensetzung von Behörden. Immer eine Rolle. Und da spielt auch die Zeit eine Rolle. Und ich meine heute. Stand heute. Haben wir natürlich. In der Schweiz und in Europa andere Herausforderungen, die wir vor zehn Jahren. Nicht so gehabt haben. Also das beginnt beispielsweise bei Sparübungen.
Man muss die Prioritäten anders setzen. Wir müssen sparen. Wir müssen schauen, dass wir. Genug Geld in der Kasse haben oder andere Prioritäten setzen und das kann natürlich schon entscheidend sein für eine Innovation und den Fortschritt einer Innovation. Ja oder nein und je nachdem, welche Person wo am Ruder ist und und und das Sagen hat, kann das schon eine Rolle spielen. Aber es wäre vermessen, Ihnen jetzt hier zu sagen, das wäre heute nicht mehr möglich. Das kann ich so nicht beantworten. Ich würde es bedauern. Wenn es so wäre, dass das heute nicht mehr möglich wäre.
Dann muss ich sagen. Dann ja. Hätten wir eine große Chance vertan. Aber wie gesagt, es ist jetzt Realität. Ja, gerade was die Gesetzgebung anbelangt, oder wir haben ja. Die DLT Gesetzgebung relativ schlank durchgebracht. Wir haben dort sehr sehr intensiv mitgearbeitet. Und haben auch. Vernehmlassungen und Stellungnahmen abgegeben und haben dort sehr einen starken Einfluss gehabt und ob in einem Parlament.
Einstimmig. Ich meine, es war alles einstimmig, ohne Gegenstimme. Das heute nochmals so durchginge. Da bin ich mir auch nicht sicher. Aber wie gesagt. Das ist ein bisschen spekulativ jetzt, wenn wir schon von Spekulation sprechen über Bitcoin und Crypto Currency. Das ist spekulativ. Das. Muss muss die die Schweiz hochhalten, dass wir. Als Land. Das keine natürlichen Ressourcen hat.
Mit Ausnahme unserer Wasserkraftwerke. Zur Energiegewinnung, aber sonst keine Bodenschätze und nicht dieselben Voraussetzungen haben wir vielleicht andere Länder. Ist. Innovation. Technologische Innovation. Etwas unglaublich Wichtiges und dort dort müssen wir schauen und da gehört die Blockchain Technologie Technologie hinzu. Dass wir die Nase immer ein Stück weiter vorne haben als unsere Konkurrenz.
[Musik] [Musik]